Eisbock

STARKES EUROPÄISCHES BIER

# НП, Р НП, sg КП, Р КП, sg Алк Bittere Farbe, SRM

min

18.9 1.078 5.1 1.020 9.0 25 Tiefes Kupfer / hellbraun (17-18)

max

28.1 1.120 8.8 1.035 14.0 35 dunkelbraun (22-30)

Gesamteindruck: Ein starkes, vollmundiges, reiches und malziges dunkles deutsches Lagerbier, oft mit einer viskosen Qualität und starken Aromen. Obwohl die Aromen konzentriert sind, sollte der Alkohol weich und wärmend sein und nicht brennen.


Aroma: Dominiert von reichem, intensivem Malz und einer deutlichen Alkoholpräsenz. Das Malz kann brotige, geröstete Qualitäten haben, mit etwas Karamell oder schwacher Schokolade, oft mit dunklen Fruchtnoten wie Pflaumen oder Trauben. Kein Hopfenaroma. Alkoholaromen sollten nicht scharf oder lösungsmittelhaltig sein. Sauberes Gärprofil.


Aussehen: Tiefes Kupfer bis Dunkelbraun, oft mit attraktiven rubinroten Reflexen. Gute Klarheit. Die Kopfretention kann mäßig bis schlecht sein. Cremefarbener bis tief elfenbeinfarbener Kopf. Ausgeprägte Beine sind oft erkennbar.


Geschmack: Reichhaltiges, süßes Malz, ausgeglichen durch eine deutliche Alkoholpräsenz. Das Malz kann Maillard-Produkte, Röstqualitäten, etwas Karamell und gelegentlich einen leichten Schokoladengeschmack haben. Kann erhebliche von Malz abgeleitete dunkle Fruchtester enthalten. Die Hopfenbittere gleicht die Malzsüße gerade genug aus, um einen süßlichen Charakter zu vermeiden. Kein Hopfengeschmack. Alkohol hilft, die starke Malzpräsenz auszugleichen. Der Abgang sollte reich malzig sein mit einer gewissen Trockenheit durch den Alkohol. Es sollte nicht klebrig, sirupartig oder süßlich süß sein. Sauberes Gärprofil.


Mundgefühl: Voll bis sehr vollmundig. Niedrige Kohlensäure. Deutliche alkoholische Wärme ohne scharfe Schärfe. Sehr glatt und seidig ohne scharfe Kanten von Alkohol, Bitterkeit, Fusel oder anderen konzentrierten Aromen.


Kommentare: Nach dem Einfrieren ist oft eine längere Lagerzeit erforderlich, um den Alkohol zu glätten und die Malz- und Alkoholbalance zu verbessern.


Geschichte: Ende des 19. Jahrhunderts im fränkischen Kulmbach entstanden, genaue Ursprünge sind jedoch nicht bekannt. Fabeln beschreiben es als Bier, das versehentlich in einer Brauerei gefriert.


Stilvergleich: Eisböcke sind nicht einfach stärkere Doppelböcke; der Name bezieht sich auf den Prozess des Einfrierens und Konzentrierens des Bieres und ist keine Aussage über Alkohol; Einige Doppelbocks sind stärker als Eisbocks. Nicht so dick, reichhaltig oder süß wie ein Weizenwein.


Kommerzielle Beispiele: Kulmbacher Eisbock


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